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Blog / Magazin von ITniederrhein



Montag, 27. März 2017
CISS-Drucker: Extreme Druckkostenersparnis durch nachfüllbare Tintentanks


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Seit Oktober 2014 bietet Epson bereits Drucker der Ecotank-Serie an. Brother konzipierte 2015 den Inkbenefit Plus und HP im Jahr 2016 die GT-Serie - Tintenstrahldrucker mit Nachfülltinte. Die sog. CISS-Drucker (CISS = Continuous Ink Supply System) sind so konzipiert, dass die Druckertinte nicht wie in herkömmlichen Bürodruckern per Druckerpatrone gewechselt, sondern einfach per Tintenflasche nachgefüllt wird. Ein Konzept, das längst auf dem Markt erwartet wurde, sind Druckertinten doch mit die teuersten Flüssigkeiten der Welt.

Canon bringt nun ebenfalls so ein System auf den Markt: Die PIXMA G-Serie (siehe Bild oben). Die CISS Drucker erfüllen alle Anforderungen wie auch bei herkömmlichen Tintenstrahlern, sind allerdings in Sachen Folgekosten für OEM-Druckertinte viel günstiger. Nachfülltinte aus Flaschen für rund 7.000 Seiten in Farbe kostet bei all diesen Modellen kaum mehr als zehn Euro.

Allerdings verteuern sich die Tintenstrahldrucker selbst um den Faktor drei bis fünf. Für ein einfaches Multifunktionsgerät sind das dann rund 300 statt 80 Euro. Verglichen zum langjährigem Nachkauf von Druckerpatronen jedoch eine Rechnung die aufgeht. Zumal qualitativ wertigere Geräte eine höhere Lebenserwartung haben und nicht unter das (mutmaßliche) Prinzip der "Geplanten Obsoleszenz" fallen. Ebenso verringern sich die Berge von weggeworfenen Drucker-Leerpatronen.

Für die Hersteller sind aufwändige Patronenkonstruktionen aufgrund äußerst günstiger Folgekosten beim Original nicht mehr nötig. Außerdem entfällt für Fremdanbieter der Nachbau von Chips und Patronengehäuse. Man konzentriert sich stattdessen auf das, worauf es bei einem Tintenstrahldrucker ankommt: Die Druckertinte, mit der gedruckt wird - und der günstige Druckertintenpreis freut den User. Ich frage mich: Warum nicht gleich so?

Und so funktionieren die CISS-Drucker: Canon Pixma G-Serie (youtube-Video)



Mittwoch, 22. Februar 2017
Im Taxi durch die Luft: Dubai testet erste Personendrohne



Die erste Taxilinie mit Elektrodrohnen?

Hoch hinaus geht es wohl bald per Taxi - jedenfalls für Dubaibesucher. Nachdem Dubai bei Tesla bereits 200 autonome Taxis bestellt hat, testet die Stadt nun auch autonome Drohnen zur Personenbeförderung in der Luft. Der chinesische Hersteller Ehang entwickelte den Prototyp einer Einsitzer-Drohne - die "Ehang 184". Diese kann eine einzelne Person mit bis zu 100 kg Gewicht ca. 50 km weit transportieren. Obwohl die Drohne eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 160 km/h erreicht, soll die Passagierbeförderung "nur" mit max. 100 km/h erfolgen. Fest vorprogrammierte Flugrouten übernimmt die vollautomatische Steuerung dann per mobiler 4G-Breibandverbindung.

Der Passagier setzt sich hinein, wählt per Touchscreen sein Flugziel und schon hebt er ab. Eine Zukunftsvision wird wahr. Allerdings ist die Flugdistanz wegen der Akkulaufzeit von 30 Minuten auf einen Radius von etwa 50 km beschränkt. Trotzdem ein einschneidendes Projekt in Richtung autonome Personenbeförderung in der Luft.

Hier ein Youtube Video dazu: Ehang 184



Dienstag, 7. Februar 2017
Geplante Obsoleszenz - werden wir beim Kauf verschaukelt?


Verbraucher vermuten es ja bereits lange, doch einen Beweis gibt es dafür bislang nicht: Die Geplante Obsoleszenz, oder auch: Technik mit "Verfallsdatum". Damit sind mutmaßlich die strategischen Maßnahmen von Herstellern gemeint, die die Nutzungsdauer von Produkten bewusst verkürzen und einen Neukauf beschleunigen sollen. Gerade Elektrogeräte wie Fernseher, Drucker, Handys, Küchengeräte usw. sollen davon betroffen sein.

In diesem Zusammenhang wird auch gerne das Phoebuskartell erwähnt, in dem bereits 1924 die nominale Brenndauer einer Glühbirne international auf 1.000 Stunden begrenzt wurde. Doch es gibt keinen Beleg dafür, dass es sich hierbei um eine absatzsichernde (bzw. -steigernde) Maßnahme zum Nachteil des Verbrauchers handelte.

Aber auch wenn es keinen Beleg dafür gibt - anhand von niedrigen Qualitätsmerkmalen und minderwertigen Materialien liegt der Verdacht doch sehr nahe. Meist nach Erreichen des Endes der Garantiezeit geben die Geräte ihren Geist auf und sind - zumindest für den Laien - irreparabel. Wenn man das Gerät dann doch reparieren lassen will, ist das mit den Kosten dafür nicht in Relation zu setzen. Man kauft lieber ein Neugerät. Fragwürdig sind allerdings die Folgen dieses ökonomischen Irrsinns. Man denke nur an die riesigen Müllberge, die bei der Entsorgung entstehen.

Gegen die bewusst verkürzte Lebensdauer mit dem Ziel mehr Umsatz zu erwirtschaften, wurde in Frankreich als Teil eines Gesetzes zum Energiewandel ein Gesetzentwurf eingereicht. Sollte das Gesetz kommen, würden die Hersteller dazu verpflichtet, die voraussichtliche Lebensdauer eines Produktes deutlich auszuweisen. Wird nachgewiesen, dass das Produkt bewusst so gebaut wurde, um die Lebendauer künstlich zu verkürzen (mit dem Ziel mehr Umsatz zu machen), sollen Betrugsfälle künftig bis zu zwei Jahre Haft und 300.000 Euro Geldstrafe nach sich ziehen.

Ein Gesetz das auch in Deutschland Schule machen könnte/sollte. Allerdings bleibt zu bezweifeln, ob Verdachtsfälle bestätigt und die Verantwortlichen im fernen Produktionsland tatsächlich zur Rechenschaft gezogen werden können. Denn der größte Teil betroffener Produkte wird hierzulande gar nicht entwickelt und produziert.



Donnerstag, 29. Dezember 2016
Ein Brunnen für Ukunu...


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Eine kleine afrikanische Stadt im südlichen Teil von Nigeria: Ukunu. Noch nie davon gehört? Ich auch nicht, doch gibt es eine kleine Geschichte dazu, die 2011 ihren Anfang nahm.
Ukunu hat 22.000 Einwohner. Während für uns alltägliche Dinge wie den Wasserhahn aufdrehen, duschen, kochen und waschen für uns selbstverständlich sind, war es für die Bewohner von Ukunu bis vor kurzem noch ein weiter Weg, um an das lebenswichtige Nass zu gelangen. 15km, zu Fuß, mit Kanistern - für uns unvorstellbar...

Die Pfarrgemeinde St. Cyriakus in Weeze hatte von 2011 bis 2014 Unterstützung durch den aus Ukunu stammenden Pastor Dr. Jeremiah Ikegbusi. Dieser berichtete in diversen Gesprächen, dass es in seiner Heimatstadt keine öffentliche Wasserversorgung gab. Roswitha Warkus ergriff daraufhin 2011 die Initiative und rief das Komitee "Brunnen für Ukunu" ins Leben. Nach Aufrufen in der Presse und größeren Veranstaltungen in Weeze und Wemb, unterstützten die Kirchengemeinden, Schulen, Vereine und Weezer Geschäftsleute mit Spenden in "nicht unbedingt erwarteter Höhe" die Aktion (die RP berichtete). Auch ITniederrhein Inhaber Mytro Horycki beteiligte sich spontan mit einer Spende.

Mit dem nötigen Kleingeld ging nun alles voran. Es wurden erste Probebohrungen durchgeführt, was sich aufgrund der Lage der Stadt schwieriger gestaltete als gedacht - Ukunu liegt nämlich auf einer Anhöhe und so musste über 200 Meter tief gebohrt werden. Aber das Ergebnis war erfreulich: Es gibt Trinkwasser in hinreichender Menge!

Es wurde eine ortsnahe Brunnenanlage errichtet, die mit Wassertanks für insgesamt 24.000 Liter Wasser ausgestattet wurde (s. Bild oben links). Darüberhinaus wurden Rohrleitungen verlegt und 12 weitere Zapfstellen im Umkreis errichtet, um auch die umliegenden Bewohner Unkunus ausreichend mit Wasser zu versorgen.

Jetzt kürzlich wurde die Brunnenanlage in Betrieb genommen - mit einer farbenprächtigen und stimmungsvollen Festzeremonie. Wir von ITniederrhein freuen uns über den Erfolg der Aktion und geben ein "Daumen hoch".



Mittwoch, 9. November 2016
Jetzt offiziell: Schnelles kostenloses WiFi in allen ICE-Zügen ab 2017


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Wie Bahnchef Rüdiger Grube jetzt bestätigt, soll es ab dem 1.1.2017 kostenloses WLAN in allen ICE-Klassen geben - und das in deutlich besserer Netzqualität. Dies wurde bereits vor einigen Wochen angekündigt. Außerdem, so Grube, soll ab 2018 auch gewährleistet sein, Telefonate ohne Unterbrechung zu führen, selbst wenn die Züge dann durch dünn besiedeltes Gebiet oder gar Tunnel fahren.

Das kostenlose WLAN ist aber eingeschränkt. Die Deutsche Bahn setzt hier ein gewisses "Fair Use" voraus: Nach Überschreiten eines bestimmten Volumens wird die Verbindung gedrosselt und man muss für das Angebot, weiterhin mit ungedrosselter Verbindung zu surfen, bezahlen. Zur Höhe des Freivolumens wurde zwar bisher noch keine Angabe gemacht, Grube versichert aber, dass "übliches" Kommunizieren und Arbeiten damit ausreichen werde. Zudem könne man künftig über einen zugeigenen Server auch auf die Online-Videothek Maxdome zugreifen, deren Angebotsinhalte nicht das kostenlose Datenvolumen belasten.

Dieses Feature kommt allerdings vorerst nur den ICE-Reisenden zugute, da die Bahn im Fernverkehr "eigenwirtschaftlich" arbeitet. Im Regionalverkehr hängt es von einzelnen Bundesländern bzw. den regionalen Verkehrsverbänden ab, ob sie ihren Gästen kostenlosen Internetzugang anbieten wollen. Laut Grube führt die Deutsche Bahn aber Gespräche mit Verantwortlichen und Providern, um entsprechende Angebote auf regionaler Ebene anbieten zu können.

Für den Ausbau der neuen WiFi-Infrastruktur investiert die Bahn eigenen Angaben zufolge ca. 100 Millionen Euro. Die Technik der Infrastrukur innerhalb der Züge stammt von der schwedischen Firma icomera. Sie erlaubt es, aus dem fahrendem Zuge heraus auf das jeweils schnellste verfügbare Netz zuzugreifen (LTE oder UMTS).



Donnerstag, 27. Oktober 2016
Drucker, Plotter & Kopierer refurbished by ITniederrhein


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Laserdrucker, Multifunktionsgeräte, Kopiergeräte oder Plotter - unsere generalüberholten Gebrauchtgeräte sind in Preis-/Leistung wirklich unsagbar günstig! Neben der extremen Kostenersparnis gegenüber einem Neukauf erhalten Sie bei ITniederrhein zusätzlich noch einen Top-Service und Support - sowohl vor, als auch nach dem Kauf. Darüberhinaus machen wir für unsere Stammkundschaft immer gute Konditionen für Druckerzubehör und Verbrauchsmaterial.

Doch was heißt eigentlich Generalüberholung?

Die Geräte werden von qualifizierten Technikern intensiv getestet. Hierbei gilt unser Augenmerk zunächst allen mechanischen und optischen Bauteilen. Bei Verschleiß werden diese ausgetauscht bzw. wieder aufbereitet (z.B. die Heizeinheiten/Fuser bei Laserdruckern). Transferwalzen und Einzugsrollen werden erneuert. Bei Plottern werden die Hauptantriebsriemen erneuert und bewegungsmechanische Bauteile neu geschmiert. Nach einer Innen- und Außenreinigung sind alle Geräte technisch und optisch wieder einwandfrei und stehen der zuverlässigen Funktion eines Neugerätes in nichts nach.

Was ist im Lieferumfang enthalten?

Die überholten Geräte werden mit Tonern, Trommeln bzw. Tinten bestückt ausgeliefert. Sie sind sofort einsatzbereit und man muss kein zusätzliches Druckermaterial bestellen. Den Geräten liegen Test-, Status- und Konfiguarationsausdrucke bei. Der Verbrauchsmaterial-Status (die Tintenfüllstände bzw. der Toner- und Bildtrommel-Verbrauch) ist in der Artikelbeschreibung angegeben.

Treiber und Software

Sollten Sie Treiber und weitere Software wie Manuals und Kurzanleitungen zum Gerät benötigen, können Sie diese kostenlos beim Hersteller downloaden. Die Links dazu finden Sie ebenfalls bei uns im Onlineshop:
Refurbished by ITniederrhein



Dienstag, 20. September 2016
Kompatible Druckertinte: HP Drucker verweigern Drucken mit Fremdtinte


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Ich hatte hier mal über die "Geplante Obsoleszenz" berichtet... (mutmaßlich ein fest programmiertes Ausfalldatum bei Elektrogeräten). Nun wurde ein weiteres Indiz dafür bekannt: HP Tintendrucker sollen ab einem bestimmten Datum die Zusammenarbeit mit Tinten von Fremdherstellern verweigern.
Ein in der Firmware hinterlegtes Ablaufdatum - der 13.09.2016 - soll der Grund sein, warum Tintenstrahldrucker von HP mit Patronen eines Drittanbieters den Dienst verweigern. An den betroffenen Geräten werde die Fehlermeldung ausgegeben, dass die eingesetzte Patrone fehlerhaft sei.

Nach Angaben von Myce ist dieses Problem durch die niederländische Firma 123inkt bekannt geworden. 123inkt verkauft alternative Tintenpatronen (sog. Kompatible) für HP Tintendrucker und hat durch vermehrte Kundenreklamationen von diesem Vorfall erfahren.

Zunächst wurde seitens HP in einer Stellungnahme dieser Zusammenhang bestritten, obwohl im HP Supportbereich sich die Kunden mit diesem Problem geradezu häufen. Ohne weitere Details zu nennen ließ eine weitere Stellungnahme dann verlauten, dass eine Firmware dafür verantwortlich sei.

123inkt recherchierte weiter und fand heraus, dass für die betroffenen Drucker im März 2016 eine Firmware erschien, die Ende 2015 entwickelt wurde. Doch auch Vorgängermodelle mit älteren Firmwareversionen machen Zicken, sodass anzunehmen ist, dass das Problem wohl nicht auf die aktuelle Firmware zurückzuführen ist. Laut 123inkt müssten entsprechende Geräte mit einer Firmware aus 2014 versehen werden, damit diese wieder einwandfrei mit Druckerpatronen von Drittanbietern arbeiten.

HP stellt diese Firmware derzeit leider nicht zum Download zur Verfügung, sodass es für Otto-Normal-User nicht einfach sein wird, die Geräte auf die Firmware von 2014 zu downgraden. Hersteller von Tintenpatronen rufen deshalb HP auf, die 2014er Firmwareversion offiziell zum Download anzubieten, damit Kunden weiterhin Drittanbieterpatronen nutzen können.



Mittwoch, 24. August 2016
Das Arbeitszeugnis: Die geheimen Codes der Formulierungen


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Da hält man sein Arbeitszeugnis in der Hand und denkt: Hey, nicht schlecht! Aber Achtung - die scheinbar wohlwollenden Formulierungen der Personalabteilung sind oftmals eben nicht so wohlwollend! "Verschlüsselte" Botschaften an einen künftigen Arbeitgeber geben im Arbeitszeugnis Aufschluss über die eigentliche Beurteilung - und diese wird oft in schönen Worten versteckt und geschickt formuliert. Nicht selten versteckt sich hinter schönen Worten ein mieses Urteil und es ist nicht immer einfach, die Doppeldeutigkeiten zu entschlüsseln. Dieser Beitrag gibt Einblick in die "Sprache" der Personaler und soll ein wenig aufklären.

Klassische Formulierungen für ein schlechtes Arbeitszeugnis - Note Mangelhaft:

...hat unserem Unternehmen großes Interesse entgegengebracht.
Heißt: Hat aber leider nichts geleistet.

...er erfüllte seine Aufgaben zu unserer Zufriedenheit.
Heißt: Mäßige, kaum brauchbare Leistung.

...erledigte alle Arbeiten mit großem Fleiß und Interesse.
Heißt: Hatte Eifer, aber leider kein Erfolg.

...möchten wir seine Fähigkeiten hervorheben, die Aufgaben mit großem Erfolg zu delegieren.
Heißt: Drückeberger!

...zeigte für die Arbeit Verständnis.
Heißt: Eierschaukler!

...hat sich bemüht, den Anforderungen gerecht zu werden.
Heißt: Der Wille war zwar da, doch mehr leider nicht.

...erledigt die übertragenen Arbeiten mit Fleiß und war stets willens, sie termingerecht zu beenden.
Heißt: Absolut mangelhafte Leistung!

...hat sich mit großem Eifer an diese Aufgabe herangemacht und war auch erfolgreich.
Heißt: Leider dennoch mangelhafte Leistung.

...müssen wir bescheinigen, dass er sich den ihm übertragenen Aufgaben mit Eifer gewidmet hat.
Heißt: Totaler Pechvogel, ohne jeden Erfolg.

...verfügt über Fachwissen und zeigt ein gesundes Selbstvertrauen.
Heißt: Große Klappe, nichts dahinter!

...zeigte er sich den Belastungen gewachsen.
Heißt: Zartes Nervenkostüm.

...koordinierte er die Arbeit seiner Mitarbeiter und gab klare Anweisungen.
Heißt: Schlechte Führungsqualitäten.

...trug durch seine Geselligkeit zur Verbesserung des Arbeitsklimas bei.
Heißt: Hat gerne mal einen getrunken!

...er verlässt uns im gegenseitigen Einvernehmen.
Heißt: Kündigung durch Arbeitgeber!


Klassische Formulierungen für ein gutes Arbeitszeugnis - Note Gut (hier wird auf eine Übersetzung verzichtet, da sie selbsterklärend und nicht doppeldeutig ist):

...erledigte die Aufgaben mit äußerster Sorgfalt und Genauigkeit.

...arbeitete stets zuverlässig und äußerst gewissenhaft.

...erzielte beste Arbeitsergebnisse und zeigte hohes Engagement.

...zeigte stets überdurchschnittliche Arbeitsqualität und Initiative.

Sein/Ihr Verhältnis zu Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kunden war stets einwandfrei.

...hat den Erwartungen in jeder Hinsicht und bester Weise entsprochen.

...verfügt über hervorragende und fundierte Fachkenntnisse.

Wir waren mit den Leistungen außerordentlich zufrieden.

...hat den Erwartungen in jeder Hinsicht und bester Weise entsprochen.

...verläßt uns auf eigenen Wunsch, was wir außerordentlich bedauern.


Fazit: Arbeitszeugnis-Formulierungen zu entschlüsseln ist nicht immer leicht. Feinste Abstufungen sind so beschrieben, dass es auf einzelne Worte oder Reihenfolgen im Satzbau ankommt. Und nicht nur für den Laien ist dies schwer erkennbar, selbst so mancher Arbeitgeber ist damit überfordert.

Tipp: Im Internet gibt es viele Informationen zu Arbeitszeugnissen. Auf karrierebibel.de z.B. finden Sie umfangreiches Material, welches Ihnen bei der Durchsicht und Entschlüsselung Ihres persönlichen Zeugnisses hilft.



Donnerstag, 23. Juni 2016
Urlaubsgrüße aus dem Netz


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WiFi an der Strandbar oder das hoteleigene Internet-Café bieten einem viele Möglichkeiten, um im Urlaub auch ja nicht auf den gewohnten Onlinedrang zu verzichten. Auch am Strand gehört das Smartphone dazu, schließlich könnte man ja was verpassen oder was immens spannendes und teilenswertes erleben. Urlaub ist zwar anders, jedoch können und wollen viele nicht darauf verzichten. Es ist mittlerweile zur eigenständigen Kultur geworden, immer und überall erreichbar zu sein. Dass uns dieser Umstand mehr und mehr stresst, bekommen die meisten gar nicht mit.

Hier ein Bild vom Strand oder ein Foto vom Hotelessen auf facebook gepostet, eine hämische WhatsApp-Message an den Freund Zuhause mit "Ich lieg am Strand mit Bier... " oder das zehnte Bild vom Sonnenuntergang am Meer geknippst... Immerzu haben immer mehr Menschen den Drang sich ständig und überall mitzuteilen. Die Technik dafür bieten uns alle Telekommunikationsgiganten - und profitieren davon ungemein, schließlich sind sie es, die uns suggerieren, wie wichtig es doch ist, mit dem günstigsten Anbieter auch im Urlaub zu telefonieren und zu surfen.

So bleiben wir ganz unserem Trott treu. Aber Urlaub sieht anders aus. Früher verließ man mit dem Rucksack oder Koffer das Haus - und man war WEG! Dann sah und sprach man sich erst wieder bei der Heimkehr und hatte dazu noch viel zu erzählen.

Auch die handgeschriebene Postkarte hat längst an Bedeutung verloren. Viel zu Retro! Man versendet lieber Nachrichten über facebook und Co... Schließlich sollen auch alle davon erfahren, wo man sich derzeit aufhält und welch spannende Dinge man gerade erlebt.
Ganz ehrlich? Wen interessiert's?! Schreib deinen ausgewählten Lieben doch lieber eine nette Postkarte, sie werden sich garantiert darüber freuen! Außerdem verschwindet diese Form der Nachricht nicht in den Annalen irgendeines anonymen Servers, sondern pinnt vielleicht noch jahrelang am Kühlschrank des Adressaten.

Mach dich locker! Lass doch mal den ganzen IT-Kram und genieße deine Zeit! Lies ein gutes Buch, lerne Leute kennen, geh wandern, mach Party und knipps nicht jeden Sonnenuntergang zum 100sten Mal. Früher oder später hängst du sowieso wieder am Rechner, Tablet oder Smartphone. Denn wirklich entziehen kann man sich den Technologien ohnehin nicht mehr. Doch hin und wieder mal auszubrechen ist ein Luxus, den wir uns ab und an mal leisten sollten - urlaubstechnisch und mental. Und nebenbei: Deine Zeit ist das, was du machst - nicht wie andere darüber denken!

In diesem Sinne: Schönen Urlaub



Freitag, 13. Mai 2016
DHL Paketkopter - PR-Gag oder bald alltägliche Wirklichkeit?


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Seit 2013 beschäftigt sich die DHL mit der Zustellung per Drohne. Mittlerweile hat sie erfolgreich die 3. Generation des "Paketkopters" getestet: In der bayrischen Gemeinde Reit im Winkl führte die Transportdrohne 130 Be- und Entladungen durch, wobei sie jeweils eine Strecke von 8 Kilometern zurücklegte - bei einer Höhendistanz vom Tal bis zur Alm auf 1200 Meter. 8 Minuten brauchte das Flugobjekt für die Distanz, das künftig Waren mit bis zu 2 kg Gewicht ausliefern könnte (30 Minuten hätte ein Auto dafür gebraucht).

Privatkunden könnten künftig die Pakete in einer eigens dafür entwickleten Packstation - dem DHL SkyPort - hinterlegen, wo der Paketkopter die Fracht aufnimmt und sie an die ihm übermittleten Koordinaten transportiert. Das alles geschieht völlig autonom. DHL wäre somit weltweit das erste Unternehmen, das eine Transportdrohne für einen Endkundenzugang einsetzen könne, so DHL-Paketbereich Konzernvorstand Jürgen Gerdes.

In Sachen Technik hat sich ebenfalls etwas getan: 2013 war es noch ein Quadrokopter mit vier 4 Rotoren, der mit manueller Steuerung, einer Geschwindigkeit von 43 km/h und einer Nutzlast von 1,2 kg auskommen musste. 2016 bringt es ein Kippflügler (s. Bild) mit zwei an schwenkbaren Flügeln montierten Rotoren auf ca. 70 km/h. Dabei fliegt er autonom und hat eine Nutzlast von bis zu 2 kg.

Das Ausliefern per Paketdrohne würde sich besonders für wenig besiedelte und abgelegene Gebiete (z.B. die Ostfriesischen Inseln) von großem Vorteil erweisen. Auch für eilige Medikamente könnte es künftig von großem Nutzen sein.

DHL schätzt, dass es noch ein bis drei Jahre bis zum Regelbetrieb dauern wird. Das muss es wohl, denn weder die technischen noch betrieblichen Vorraussetzungen für den kommerziellen Einsatz von Drohnen sind bislang eindeutig geklärt. Infrastrukturen müssen geschaffen und gesetzliche Regelung erneuert werden, denn das Flugaufkommen von Privatdrohnen ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Erst im April kollidierte ein Maschine der British Airways beim Landeanflug auf den Londoner Flughafen Heathrow mit einer Drohne. Glücklicherweise konnte die Maschine sicher landen und nach einer Untersuchung wieder zum Flug freigegeben werden.

Bis dahin vermarktet DHL das noch junge Drohnenprojekt recht gut - denn auch wenn es vorerst noch keine fliegenden Paketzusteller geben wird: PR bleibt PR.

YouTube: Zustellung mit dem DHL Paketkopter 3.0





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Verantwortlich: Michael Kuzmowicz, Webadmin bei ITniederrhein
eMail: mk@itniederrhein.de

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