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Blog / Magazin von ITniederrhein



Donnerstag, 5. Oktober 2017
Drucker-Dschungel: Welcher Drucker soll's denn nun sein?


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Das Angebot an Druckern ist immens: Tintenstrahldrucker, Multifunktionsdrucker, Farblaser- oder Schwarzweiß-Laserdrucker... und jedes Druckersystem hat gewisse Vor- und Nachteile. Deshalb sollte man vor dem Kauf eine kleine Checkliste machen, die fünf einfache Punkte enthält:

1. Wie möchte ich den Ducker einsetzen?

Dazu sollte man sich fragen, was man eigentlich alles drucken will. Für den reinen Textdruck ist der s/w Laserdrucker die 1. Wahl. Sollen Bürotexte mit schönen Farbgrafiken und Präsentationen gedruckt werden, empfiehlt sich der Farblaserdrucker. Zum Drucken von Farbfotos in brillianten Farben ist der Tintenstrahldrucker die 1. Wahl. Will man Daheim einen Allrounder, der einem die Steuererklärung und die Urlaubsfotos vernünftig ausdruckt und zudem noch hin und wieder eine Kopie ausspuckt, dann empfiehlt sich ein Multifunktionsdrucker auf Tintenstrahlbasis.

2. Welche Ausstattung benötige ich?

Was muss mein Drucker alles können? Will ich nur drucken oder möchte ich damit auch kopieren, scannen und/oder faxen? Will ich umweltschonend doppelseitig drucken (autom. Duplexdruck)? Benötige ich neben einem Schacht für Normalpapier noch ein Zusatzpapierfach für mein Briefpapier? Möchte ich auch mal eine erstellte CD bedrucken? All das sollte geklärt sein, bevor es auf Modellsuche geht.

3. Welche Schnittstellen brauche ich?

USB bei Tintenstrahldruckern ist Standard und wie bei Laserdruckern bieten sie mittlerweile fast alle eine zusätzliche LAN-Schnittstelle. Zunehmend etabliert sich aber auch das drahtlose Drucken über WiFi (WLAN).
Per WLAN kann man seinen Laptop mit dem Drucker verbinden und problemlos aus jedem Zimmer Zuhause drucken, ohne über Kabelverlängerungen zu stolpern. Viele moderne Drucker bieten auch die Möglichkeit für das mobile Drucken. HP entwickelte z.B. HP ePrint, Apple das Apple AirPrint, Möglichkeiten, z.B. vom Tablet von überall her zu drucken (Voraussetzung dafür ist eine Verbindung zum Internet).

4. Welche Folgekosten kommen auf mich zu?

Der Kaufpreis eines Druckers ist eher gering, stellt man die Druckfolgekosten dem gegenüber. Am wichtigsten sind hierbei die Kosten für die Druckerpatronen bei Tintenstrahldruckern bzw. Toner und - falls getrennt voneinander erhältlich - die Bildtrommeln bei Laserdruckern. Auch der Stromverbrauch ist ein nicht zu vernachlässigender Faktor.
Tonerkartuschen enthalten genügend Toner, um lange damit auszukommen. Ein entscheidender Vorteil: Sie können nicht eintrocknen und damit lange Standzeiten überbrücken. Tonerkartuschen und Druckerpatronen gibt es mit kleiner und hoher Kapazität. Der Endpreis macht sich in Relation zum Seitenpreis schon bemerkbar. Beim Laserdrucker sollte man bedenken, dass die Erzeugung der benötigten Hitze zum Fixieren des Toners auf dem Papier (ca. 200° Celsius) mehr Strom verbraucht.

5. Wo bekomme ich den günstigsten Drucker?

Angebote gibt es so viele. Im Internet sucht man bequem in Preissuchmaschinen wie z.B. idealo. ebay listet nach pers. Einstellung den billigsten ganz oben und amazon bringt zusätzlich Käufererfahrungen mit in die Produktbeschreibung. Doch es lohnt auch zu vergleichen - insbesondere, was die Nutzererfahrung angeht:
Lesen Sie Bewertungen zum Gerät und zum Händler. Erstellen Sie sich eine Top 3 der Geräte, die Ihnen zusagen, suchen Sie den besten (nicht zwangsläufig billigsten) Händler und entscheiden Sie dann.

Übrigens: Drucker aller Systeme bieten wir immer günstig in unserem Onlineshop auf www.itniederrheinshop.de - auch preisgünstige, generalüberholte Geräte sowie neuwertige Austellungs- und Vorführmodelle. Druckerzubehör wie Toner und Druckerpatronen findet man hier ebenfalls - zu supergünstigen Preisen!



Mittwoch, 2. August 2017
Wirklich MHD? Über die Haltbarkeit von Druckertinte & Tintenpatronen


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Viele Hersteller von Druckertinte drucken ein Datum auf die Verpackungen von Druckerpatronen. Doch was nur wenige wissen: Es handelt sich dabei nicht um ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), sondern um etwas völlig anderes. Das Datum soll nämlich nur Aufschluss über das Produktionsdatum und die damit einhergehende Herstellergewährleistung geben.

Das bedeutet, dass ein Hersteller für einen bestimmten Zeitraum ab Produktion die Funktionälität und Qualität seiner Druckertinte gewährleistet, und im Falle der Nichtfunktionalität dafür einsteht. Da er aber nicht für eine endlose Zeit dafür geradestehen kann und will, gibt er eine eine Frist dafür an. Klar, eine lebenslange Garantie für die Haltbarkeit einer Druckerpatrone kann man ebenso wenig geben wie z.B. für einen Smartphone-Akku.

Druckertinte ist selbst Jahre nach diesem Datum problemlos und ohne Qualitätsverlust verwendbar. Natürlich kommt es darauf an, wie sie gelagert wurde. Bei trockener Raumtemperatur halten luftdichtverschweißte Druckpatronen viele Jahre über das aufgedruckte Gewährleistungsdatum hinaus.

Im Onlineshop von ITniederrhein bieten wir solche "over date" Druckerpatronen zum Verkauf - zu einem äußerst günstigen Preis und von original Herstellern wie z.B. HP, Epson oder Canon. Diese sind zwar nicht mehr über die Herstellergewährleistung abgedeckt, jedoch bleiben die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche davon unberührt. Sollte es also wider Erwarten ein Problem damit geben, steht ITniederrhein dafür gerade und Sie erhalten umgehend kostenlosen Ersatz oder Ihr Geld zurück.

Unsere langjährige Erfahrung im Bereich Druckertinten, Toner und Druckerzubehör gibt uns Recht. Deswegen kaufen Kunden schon seit Jahren unsere "over date" Druckpatronen und sind damit sehr zufrieden: Sie erhalten original Druckerpatronen zu einem konkurrenzlos günstigen Preis - und verzichten dabei keineswegs auf Qualität!

Fazit: Hier spart man bares Geld und nicht an der Qualität, die man von original Druckertinte her kennt!

Druckertinte, Druckerpatronen und weiteres Druckerzubehör günstig online kaufen bei ITniederrhein im Onlineshop: Kategorie Tintenpatronen



Montag, 29. Mai 2017
Gefährliche eMails: Viren, Betrug & Datenklau


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Gefährliche Virusinfektionen, Online-Betrug und Erpressung bis hin zu schweren Beleidigungen: In Deutschland wird gut jeder zweite Internetnutzer jährlich Opfer von Cybercrime.

Darunter fallen auch Phishing-Mails. Diese sind mittlerweile so gut entworfen, dass sie kaum von seriösen Mails zu unterschieden sind. Waren früher noch Rechtschreib- und Grammatikschwächen für solche Mails kennzeichnend, sind sie heute besser denn je gemacht. Macher dieser Mails geben sich gerne als offizielle Mail von Amazon oder Paypal und haben meist einen ähnlichen Inhalt: Über das Konto wurden angeblich auffällige Zahlungen oder Einkäufe getätigt und aus diesem Grunde wurde das Konto gesperrt. Hier wird bewusst Angst geschürt - aber auch gleich die Lösung dazu präsentiert: Man solle doch einem Link in der Mail folgen, um seine Zugangsdaten zu bestätigen und das Konto würde somit wieder freigeschaltet.

Auch nervend sind die Spam-Mails: Lästige eMails von unseriösen Anbietern mit unerwünschter Werbung für Produkte wie Potenzpillen usw. Diese Mails enthalten zwar keinen Virus doch werden sie häufig in betrügerischer Absicht verschickt. Bestellt etwa der Empfänger Produkte, so wird in der Regel Vorkasse verlangt und er erhält dann keine oder nur qualitativ minderwertige Ware. Andere Mails sollen den Empfänger zur Zahlung verleiten, indem sie ihn mit einem angeblichen Fehlverhalten (z.B. eine noch ausstehende Zahlung einer Amazonbestellung) unter Druck setzen. Absender sind zum Beispiel vermeintliche Inkasso-Büros oder Rechtsanwälte.

Noch gefährlicher sind Mails mit Viren oder Trojanern: Diese Mails enthalten einen Anhang mit einer Schadsoftware, die das Endgerät infizieren soll. Auf diese Weise installierte Schadsoftware kann den Nutzer ausspionieren und mit den gewonnenen Daten können illegale Transaktionen durchgeführt werden. Meist sind das angehängte Dateien mit der Endung ".exe" (ausführende Dateien). Solche Anhänge sollten wirklich niemals geöffnet werden!

Doch woran genau erkennt man solche Mails?

- Der Betreff:
Spam-Mails ködern gerne mit Rabatten und großen Versprechen. Phishing- und Virus-Mails täuschen eine eMail eines seriösen Anbieters vor, wobei sich in der Web-Adresse oft ein winziger Unterschied zur echten Seite des seriösen Anbieters findet - manchmal nur ein zusätzlicher Buchstabe. Der Empfänger kann die eMails im Zweifel öffnen, sollte aber keinen Anhang und keinen Link darin anklicken.

- Absender unbekannt:
Man sollte bereits hellhörig werden, wenn man den Absender einer eMail gar nicht kennt. Bei Phishing-Mails kann aber schon mal der Eindruck erweckt werden, dass die Mail von einem seriösen Unternehmen oder sogar von einem Bekannten stammt. Im Zweifelsfall den Anbieter oder die Person kontaktieren!

- Rechtschreibung und Grammatik:
Kriminelle Hacker aus dem Ausland sind gerne in Deutschland aktiv. Sprachliche Fehler können somit ein Indiz für gefährliche Mails sein. Doch wie eingangs erwähnt, werden diese leider auch immer besser und sind somit schwerer zu identifizieren.

- Fehlende persönliche Anrede:
Da Spam-Mails automatisiert meist in Massen generiert werden, fehlt in der Regel eine persönliche Anrede. Aber es gibt Ausnahmen! Mittlerweile wählen viele Cybergangster ihre potenziellen Opfer gezielt aus. Ihre Daten finden diese durch andere bereits gehackte Konten oder aus in der Vergangenheit eingebene Formulardaten von z.B. ominösen Gewinnspielen etc.

- Werbender Text:
Der Text soll neugierig machen oder es geht um Gratisangebote. Einziges Ziel ist es, den User zu verleiten, einen Anhang zu öffnen und/oder einen Link anzuklicken. Bei gezielten Angriffen können das sehr persönliche Informationen sein, die beispielsweise Kenntnisse über die Arbeitsweise, die Hobbys oder andere Interessen des Opfers voraussetzen (heutzutage geben viele ihre Daten allzu leichtfertig preis (z.B. auf facebook und Co.)). Denken Sie daran: Es gibt nichts umsonst! Es geht immer um Ihr Geld!

- Ausführbare Datei im Anhang:
Absolutes Warnsignal für einen Virus oder Trojaner sind Anhänge mit den Dateiendungen ".exe" oder ".zip". Dabei handelt es sich um kleine Programme, die - einmal angeklickt - sich versteckt im Computer einnisten und den User ausspionieren können. Ist man sich nicht 100%ig sicher, sollte so eine Datei immer mit einem aktuellen Virenscanner überprüft werden. Ansonsten sofort löschen!

- Tipp für fortgeschrittenere User:
In der Mail enthaltene Kopfzeile anzeigen lassen und den Weg der Mail nachverfolgen. Dabei wird meist auch ein Spam-Score ersichtlich und andere Infos über den Absender, die eine Einschätzung zur Seriosität der Mail ermöglichen. Der Absender "Mail from: [...]" kann z.B. manipuliert werden!



Montag, 27. März 2017
CISS-Drucker: Extreme Druckkostenersparnis durch nachfüllbare Tintentanks


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Seit Oktober 2014 bietet Epson bereits Drucker der Ecotank-Serie an. Brother konzipierte 2015 den Inkbenefit Plus und HP im Jahr 2016 die GT-Serie - Tintenstrahldrucker mit Nachfülltinte. Die sog. CISS-Drucker (CISS = Continuous Ink Supply System) sind so konzipiert, dass die Druckertinte nicht wie in herkömmlichen Bürodruckern per Druckerpatrone gewechselt, sondern einfach per Tintenflasche nachgefüllt wird. Ein Konzept, das längst auf dem Markt erwartet wurde, sind Druckertinten doch mit die teuersten Flüssigkeiten der Welt.

Canon bringt nun ebenfalls so ein System auf den Markt: Die PIXMA G-Serie (siehe Bild oben). Die CISS Drucker erfüllen alle Anforderungen wie auch bei herkömmlichen Tintenstrahlern, sind allerdings in Sachen Folgekosten für OEM-Druckertinte viel günstiger. Nachfülltinte aus Flaschen für rund 7.000 Seiten in Farbe kostet bei all diesen Modellen kaum mehr als zehn Euro.

Allerdings verteuern sich die Tintenstrahldrucker selbst um den Faktor drei bis fünf. Für ein einfaches Multifunktionsgerät sind das dann rund 300 statt 80 Euro. Verglichen zum langjährigem Nachkauf von Druckerpatronen jedoch eine Rechnung die aufgeht. Zumal qualitativ wertigere Geräte eine höhere Lebenserwartung haben und nicht unter das (mutmaßliche) Prinzip der "Geplanten Obsoleszenz" fallen. Ebenso verringern sich die Berge von weggeworfenen Drucker-Leerpatronen.

Für die Hersteller sind aufwändige Patronenkonstruktionen aufgrund äußerst günstiger Folgekosten beim Original nicht mehr nötig. Außerdem entfällt für Fremdanbieter der Nachbau von Chips und Patronengehäuse. Man konzentriert sich stattdessen auf das, worauf es bei einem Tintenstrahldrucker ankommt: Die Druckertinte, mit der gedruckt wird - und der günstige Druckertintenpreis freut den User. Ich frage mich: Warum nicht gleich so?

Und so funktionieren die CISS-Drucker: Canon Pixma G-Serie (youtube-Video)



Mittwoch, 22. Februar 2017
Im Taxi durch die Luft: Dubai testet erste Personendrohne



Die erste Taxilinie mit Elektrodrohnen?

Hoch hinaus geht es wohl bald per Taxi - jedenfalls für Dubaibesucher. Nachdem Dubai bei Tesla bereits 200 autonome Taxis bestellt hat, testet die Stadt nun auch autonome Drohnen zur Personenbeförderung in der Luft. Der chinesische Hersteller Ehang entwickelte den Prototyp einer Einsitzer-Drohne - die "Ehang 184". Diese kann eine einzelne Person mit bis zu 100 kg Gewicht ca. 50 km weit transportieren. Obwohl die Drohne eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 160 km/h erreicht, soll die Passagierbeförderung "nur" mit max. 100 km/h erfolgen. Fest vorprogrammierte Flugrouten übernimmt die vollautomatische Steuerung dann per mobiler 4G-Breibandverbindung.

Der Passagier setzt sich hinein, wählt per Touchscreen sein Flugziel und schon hebt er ab. Eine Zukunftsvision wird wahr. Allerdings ist die Flugdistanz wegen der Akkulaufzeit von 30 Minuten auf einen Radius von etwa 50 km beschränkt. Trotzdem ein einschneidendes Projekt in Richtung autonome Personenbeförderung in der Luft.

Hier ein Youtube Video dazu: Ehang 184



Dienstag, 7. Februar 2017
Geplante Obsoleszenz - werden wir beim Kauf verschaukelt?


Verbraucher vermuten es ja bereits lange, doch einen Beweis gibt es dafür bislang nicht: Die Geplante Obsoleszenz, oder auch: Technik mit "Verfallsdatum". Damit sind mutmaßlich die strategischen Maßnahmen von Herstellern gemeint, die die Nutzungsdauer von Produkten bewusst verkürzen und einen Neukauf beschleunigen sollen. Gerade Elektrogeräte wie Fernseher, Drucker, Handys, Küchengeräte usw. sollen davon betroffen sein.

In diesem Zusammenhang wird auch gerne das Phoebuskartell erwähnt, in dem bereits 1924 die nominale Brenndauer einer Glühbirne international auf 1.000 Stunden begrenzt wurde. Doch es gibt keinen Beleg dafür, dass es sich hierbei um eine absatzsichernde (bzw. -steigernde) Maßnahme zum Nachteil des Verbrauchers handelte.

Aber auch wenn es keinen Beleg dafür gibt - anhand von niedrigen Qualitätsmerkmalen und minderwertigen Materialien liegt der Verdacht doch sehr nahe. Meist nach Erreichen des Endes der Garantiezeit geben die Geräte ihren Geist auf und sind - zumindest für den Laien - irreparabel. Wenn man das Gerät dann doch reparieren lassen will, ist das mit den Kosten dafür nicht in Relation zu setzen. Man kauft lieber ein Neugerät. Fragwürdig sind allerdings die Folgen dieses ökonomischen Irrsinns. Man denke nur an die riesigen Müllberge, die bei der Entsorgung entstehen.

Gegen die bewusst verkürzte Lebensdauer mit dem Ziel mehr Umsatz zu erwirtschaften, wurde in Frankreich als Teil eines Gesetzes zum Energiewandel ein Gesetzentwurf eingereicht. Sollte das Gesetz kommen, würden die Hersteller dazu verpflichtet, die voraussichtliche Lebensdauer eines Produktes deutlich auszuweisen. Wird nachgewiesen, dass das Produkt bewusst so gebaut wurde, um die Lebendauer künstlich zu verkürzen (mit dem Ziel mehr Umsatz zu machen), sollen Betrugsfälle künftig bis zu zwei Jahre Haft und 300.000 Euro Geldstrafe nach sich ziehen.

Ein Gesetz das auch in Deutschland Schule machen könnte/sollte. Allerdings bleibt zu bezweifeln, ob Verdachtsfälle bestätigt und die Verantwortlichen im fernen Produktionsland tatsächlich zur Rechenschaft gezogen werden können. Denn der größte Teil betroffener Produkte wird hierzulande gar nicht entwickelt und produziert.



Donnerstag, 29. Dezember 2016
Ein Brunnen für Ukunu...


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Eine kleine afrikanische Stadt im südlichen Teil von Nigeria: Ukunu. Noch nie davon gehört? Ich auch nicht, doch gibt es eine kleine Geschichte dazu, die 2011 ihren Anfang nahm.
Ukunu hat 22.000 Einwohner. Während für uns alltägliche Dinge wie den Wasserhahn aufdrehen, duschen, kochen und waschen für uns selbstverständlich sind, war es für die Bewohner von Ukunu bis vor kurzem noch ein weiter Weg, um an das lebenswichtige Nass zu gelangen. 15km, zu Fuß, mit Kanistern - für uns unvorstellbar...

Die Pfarrgemeinde St. Cyriakus in Weeze hatte von 2011 bis 2014 Unterstützung durch den aus Ukunu stammenden Pastor Dr. Jeremiah Ikegbusi. Dieser berichtete in diversen Gesprächen, dass es in seiner Heimatstadt keine öffentliche Wasserversorgung gab. Roswitha Warkus ergriff daraufhin 2011 die Initiative und rief das Komitee "Brunnen für Ukunu" ins Leben. Nach Aufrufen in der Presse und größeren Veranstaltungen in Weeze und Wemb, unterstützten die Kirchengemeinden, Schulen, Vereine und Weezer Geschäftsleute mit Spenden in "nicht unbedingt erwarteter Höhe" die Aktion (die RP berichtete). Auch ITniederrhein Inhaber Mytro Horycki beteiligte sich spontan mit einer Spende.

Mit dem nötigen Kleingeld ging nun alles voran. Es wurden erste Probebohrungen durchgeführt, was sich aufgrund der Lage der Stadt schwieriger gestaltete als gedacht - Ukunu liegt nämlich auf einer Anhöhe und so musste über 200 Meter tief gebohrt werden. Aber das Ergebnis war erfreulich: Es gibt Trinkwasser in hinreichender Menge!

Es wurde eine ortsnahe Brunnenanlage errichtet, die mit Wassertanks für insgesamt 24.000 Liter Wasser ausgestattet wurde (s. Bild oben links). Darüberhinaus wurden Rohrleitungen verlegt und 12 weitere Zapfstellen im Umkreis errichtet, um auch die umliegenden Bewohner Unkunus ausreichend mit Wasser zu versorgen.

Jetzt kürzlich wurde die Brunnenanlage in Betrieb genommen - mit einer farbenprächtigen und stimmungsvollen Festzeremonie. Wir von ITniederrhein freuen uns über den Erfolg der Aktion und geben ein "Daumen hoch".



Mittwoch, 9. November 2016
Jetzt offiziell: Schnelles kostenloses WiFi in allen ICE-Zügen ab 2017


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Wie Bahnchef Rüdiger Grube jetzt bestätigt, soll es ab dem 1.1.2017 kostenloses WLAN in allen ICE-Klassen geben - und das in deutlich besserer Netzqualität. Dies wurde bereits vor einigen Wochen angekündigt. Außerdem, so Grube, soll ab 2018 auch gewährleistet sein, Telefonate ohne Unterbrechung zu führen, selbst wenn die Züge dann durch dünn besiedeltes Gebiet oder gar Tunnel fahren.

Das kostenlose WLAN ist aber eingeschränkt. Die Deutsche Bahn setzt hier ein gewisses "Fair Use" voraus: Nach Überschreiten eines bestimmten Volumens wird die Verbindung gedrosselt und man muss für das Angebot, weiterhin mit ungedrosselter Verbindung zu surfen, bezahlen. Zur Höhe des Freivolumens wurde zwar bisher noch keine Angabe gemacht, Grube versichert aber, dass "übliches" Kommunizieren und Arbeiten damit ausreichen werde. Zudem könne man künftig über einen zugeigenen Server auch auf die Online-Videothek Maxdome zugreifen, deren Angebotsinhalte nicht das kostenlose Datenvolumen belasten.

Dieses Feature kommt allerdings vorerst nur den ICE-Reisenden zugute, da die Bahn im Fernverkehr "eigenwirtschaftlich" arbeitet. Im Regionalverkehr hängt es von einzelnen Bundesländern bzw. den regionalen Verkehrsverbänden ab, ob sie ihren Gästen kostenlosen Internetzugang anbieten wollen. Laut Grube führt die Deutsche Bahn aber Gespräche mit Verantwortlichen und Providern, um entsprechende Angebote auf regionaler Ebene anbieten zu können.

Für den Ausbau der neuen WiFi-Infrastruktur investiert die Bahn eigenen Angaben zufolge ca. 100 Millionen Euro. Die Technik der Infrastrukur innerhalb der Züge stammt von der schwedischen Firma icomera. Sie erlaubt es, aus dem fahrendem Zuge heraus auf das jeweils schnellste verfügbare Netz zuzugreifen (LTE oder UMTS).



Donnerstag, 27. Oktober 2016
Drucker, Plotter & Kopierer refurbished by ITniederrhein


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Laserdrucker, Multifunktionsgeräte, Kopiergeräte oder Plotter - unsere generalüberholten Gebrauchtgeräte sind in Preis-/Leistung wirklich unsagbar günstig! Neben der extremen Kostenersparnis gegenüber einem Neukauf erhalten Sie bei ITniederrhein zusätzlich noch einen Top-Service und Support - sowohl vor, als auch nach dem Kauf. Darüberhinaus machen wir für unsere Stammkundschaft immer gute Konditionen für Druckerzubehör und Verbrauchsmaterial.

Doch was heißt eigentlich Generalüberholung?

Die Geräte werden von qualifizierten Technikern intensiv getestet. Hierbei gilt unser Augenmerk zunächst allen mechanischen und optischen Bauteilen. Bei Verschleiß werden diese ausgetauscht bzw. wieder aufbereitet (z.B. die Heizeinheiten/Fuser bei Laserdruckern). Transferwalzen und Einzugsrollen werden erneuert. Bei Plottern werden die Hauptantriebsriemen erneuert und bewegungsmechanische Bauteile neu geschmiert. Nach einer Innen- und Außenreinigung sind alle Geräte technisch und optisch wieder einwandfrei und stehen der zuverlässigen Funktion eines Neugerätes in nichts nach.

Was ist im Lieferumfang enthalten?

Die überholten Geräte werden mit Tonern, Trommeln bzw. Tinten bestückt ausgeliefert. Sie sind sofort einsatzbereit und man muss kein zusätzliches Druckermaterial bestellen. Den Geräten liegen Test-, Status- und Konfiguarationsausdrucke bei. Der Verbrauchsmaterial-Status (die Tintenfüllstände bzw. der Toner- und Bildtrommel-Verbrauch) ist in der Artikelbeschreibung angegeben.

Treiber und Software

Sollten Sie Treiber und weitere Software wie Manuals und Kurzanleitungen zum Gerät benötigen, können Sie diese kostenlos beim Hersteller downloaden. Die Links dazu finden Sie ebenfalls bei uns im Onlineshop:
Refurbished by ITniederrhein



Dienstag, 20. September 2016
Kompatible Druckertinte: HP Drucker verweigern Drucken mit Fremdtinte


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Ich hatte hier mal über die "Geplante Obsoleszenz" berichtet... (mutmaßlich ein fest programmiertes Ausfalldatum bei Elektrogeräten). Nun wurde ein weiteres Indiz dafür bekannt: HP Tintendrucker sollen ab einem bestimmten Datum die Zusammenarbeit mit Tinten von Fremdherstellern verweigern.
Ein in der Firmware hinterlegtes Ablaufdatum - der 13.09.2016 - soll der Grund sein, warum Tintenstrahldrucker von HP mit Patronen eines Drittanbieters den Dienst verweigern. An den betroffenen Geräten werde die Fehlermeldung ausgegeben, dass die eingesetzte Patrone fehlerhaft sei.

Nach Angaben von Myce ist dieses Problem durch die niederländische Firma 123inkt bekannt geworden. 123inkt verkauft alternative Tintenpatronen (sog. Kompatible) für HP Tintendrucker und hat durch vermehrte Kundenreklamationen von diesem Vorfall erfahren.

Zunächst wurde seitens HP in einer Stellungnahme dieser Zusammenhang bestritten, obwohl im HP Supportbereich sich die Kunden mit diesem Problem geradezu häufen. Ohne weitere Details zu nennen ließ eine weitere Stellungnahme dann verlauten, dass eine Firmware dafür verantwortlich sei.

123inkt recherchierte weiter und fand heraus, dass für die betroffenen Drucker im März 2016 eine Firmware erschien, die Ende 2015 entwickelt wurde. Doch auch Vorgängermodelle mit älteren Firmwareversionen machen Zicken, sodass anzunehmen ist, dass das Problem wohl nicht auf die aktuelle Firmware zurückzuführen ist. Laut 123inkt müssten entsprechende Geräte mit einer Firmware aus 2014 versehen werden, damit diese wieder einwandfrei mit Druckerpatronen von Drittanbietern arbeiten.

HP stellt diese Firmware derzeit leider nicht zum Download zur Verfügung, sodass es für Otto-Normal-User nicht einfach sein wird, die Geräte auf die Firmware von 2014 zu downgraden. Hersteller von Tintenpatronen rufen deshalb HP auf, die 2014er Firmwareversion offiziell zum Download anzubieten, damit Kunden weiterhin Drittanbieterpatronen nutzen können.





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Verantwortlich: Michael Kuzmowicz, Webadmin bei ITniederrhein
eMail: mk@itniederrhein.de

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